Altenpflegeheim Haus Jona

30 Jahre Haus Jona

30 Jahre Altenpflegeheim Haus Jona
Sommerfest
mit vielen Gästen und Initiatorin Hildegard Bühl

 

Unter großer Anteilnahme der Obertshausener fand am 11. August die Feier zum 30-jährigen Jubiläum des Altenpflegeheims Haus Jona statt. Zahlreiche Bürger/-innen, Bewohner/-innen, Angehörige und Freunde der Einrichtung kamen zum gemeinsamen Feiern. Ehrengast der Veranstaltung war Hildegard Bühl, Ehrenbürgerin von Obertshausen und damalige Initiatorin der Einrichtung.


„Nie eine negative Erfahrung gemacht“
„In den 30 Jahren, während derer ich das Haus begleitet habe, habe ich nie eine negative Erfahrung gemacht.“, sagte Pfarrer Norbert Hofmann beim ökumenischen Festgottesdienst zur Eröffnung, den er gemeinsam mit Pfarrerin Kornelia Kachunga leitete. Beide feiern regelmäßig den Gottesdienst mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, der inzwischen fast jede Woche gut gefüllt ist. Die beiden Geistlichen überreichten Einrichtungsleiterin Verena Straub eine geschnitzte Jesusfigur, die das Kreuz trägt.

Früher: bis zu 60 km ins nächste Pflegeheim
Dass es in Obertshausen Ende der 1980er Jahre überhaupt ein Altenpflegeheim entstand, verdankt die Stadt vor allem Hildegard Bühl, ehemalige Vorsitzende der CDU in Obertshausen und Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Wer damals einen Pflegeplatz benötigte, war gezwungen, in andere Orte und Landkreise ausweichen – bis hin ins rund 60 Kilometer entfernte Gedern. Hildegard Bühl kämpfte für ein Altenpflegeheim in der Stadt. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es noch rund neun Jahre.

Gesamtkosten von 19 Millionen DM

Auf 19 Millionen DM beliefen sich die Gesamtkosten von Haus Jona vor 30 Jahren, berichtete  Pfarrer Dr. Klaus Bartl, Sprecher der Geschäftsführung der Mission Leben, bei seiner Festrede. Träger Mission Leben – die damals noch Hessischer Landesverein für Innere Mission hieß – brachte davon nur 5 Millionen DM auf. Der Rest waren Zuschüsse des Kreises und der beiden Gemeinden Obertshausen und Mühlheim.

Segensspruch für Haus Jona überreicht

„Gott gebe euch viel bei Herzlichkeit und Frieden und Liebe“ Judas 1. 2, lautet der Segensspruch von Haus Jona, den Mission Leben-Prokuristin Elke Weyand zusammen mit Dr. Klaus Bartl der Einrichtung auf einer großen Tafel übergab. Die Tafel hängt nun im Eingangsbereich von Haus Jona. „Barmherzigkeit steht dafür, dass wir allen die Türen öffnen und helfen“, sagte Verena Straub in ihrer Rede. Sie dankte allen Mitarbeitenden und insbesondere den ehrenamtlich engagierten Menschen. Auch der Vorsitzende des Heimbeirats von Haus Jona, Francesco Romero, sprach bewegende Worte und lobte die Einrichtung für die gute geleistete Arbeit. Für die Stadt Obertshausen würdigte Michael Möser, Erster Stadtrat, die Leistung von Haus Jona.

Hospizarbeit und Snoezelen interessieren

An den offizielle Teil der Feier schloss sich ein buntes Programm mit einem leckeren Buffet, Musik, verschiedenen Vorführungen und Infopunkten zur Selbsterfahrung an. Auch die Malteser Stadt und Kreis Offenbach, seit vielen Jahren Kooperationspartner von Haus Jona, beteiligten sich mit einem Stand zur Hospizarbeit; ein Thema, das viele Gäste interessierte. Besonders das Snoezelen hatte es den Gästen angetan. Beim „Snoezelen“ geht es darum, mit speziell ausgewählter Musik, Düften und Lichtspiele eine Entspannung zu erreichen. Ein mobiler, durch Spenden angeschaffter, Snoezelenwagen ermöglicht dies auch für bettlägerige Bewohnerinnen und Bewohner.

Derzeit liegen keine Neuigkeiten für diese Einrichtung vor.

Steckbrief
  • Stationäre Pflege: 147 Plätze
  • Beschützender Wohnbereich für Menschen mit Demenz
  • Kurzzeitpflege
  • Tagespflege: 15 Plätze
  • Wohnen mit Service: 2 Wohnungen
  • Innenhof, Garten, Terrasse
  • Cafeteria
  • Friseur
  • 1 Kilometer bis zum Stadtzentrum
  • 100 Meter bis zur Bushaltestelle
  • 500 m bis zum nächsten Supermarkt
Adresse
Altenpflegeheim Haus Jona
Vogelsbergstraße 17
63179 Obertshausen
Telefon: 0 61 04 – 40 07-100
Telefax: 0 61 04 – 4 40 48