„Das war mein schönstes Weihnachten ...“

Auf dem Weihnachtsmarkt wurden viele selbstgemachte Stricksachen und Marmelade angeboten.

Zur Weihnachtszeit fanden im Altenzentrum Seeheim verschiedene Veranstaltungen statt. Die besinnliche Zeit wurde mit dem Weihnachtsmarkt eingeläutet. Die Auftritte des Bewohnerchors „Lebensfreude“ mit einem Mix aus traditionellen Weihnachtsliedern, des Merk-Chors und Posaunenchors der Adventgemeinde Marienhöhe waren Höhepunkte. Am Ende backten die fleißigen Betreuungsmitarbeiterinnen Plätzchen zusammen mit den Bewohner*innen auf den Wohnbereichen, was diesen viel Freude bereitete.

Ein weiterer Höhepunkt war die Mitarbeiterweihnachtsfeier mit einem vielfältigen Programm. Die Mitarbeitenden wurden mit einem tollen Büfett verwöhnt, ihre Bauchmuskeln durch Lachen trainiert. Pflegemitarbeiter*innen dachten sich das Spiel „Wer bin ich?“ aus, der Sozialdienst dichtete mit einem Augenzwinkern das Lied „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer in „Atemlos im Pflegeheim“ um. 

Den Abschluss bildete die Bewohnerweihnachtsfeier am 24. Dezember im Festsaal sowie auf zwei Wohnbereichen. Glanzpunkte waren die musikalische Begleitung am Klavier, Akkordeon und Gesang, von den Bewohner*innen vorgetragene Gedichte und ein Krippenspiel. Spätestens bei dem Abschlusslied „Mitten in der Nacht“ von Rolf Zuckowski kullerten bei vielen ein paar Tränen ...

„Der Heiligabend ist ein Tag, an dem sehr viele Bewohner*innen an damals denken. Erinnerungen an verstorbene Familienmitglieder werden wach oder man denkt an die Familienmitglieder, die in der Ferne wohnen und nicht direkt vor Ort sind. Diese Situationen sind für unsere Bewohner*innen teilweise schwer zu verkraften. In der Weihnachtszeit herrscht hoher Gesprächsbedarf, diesen versuchen wir möglichst gerecht zu werden und auch in emotionalen schwierigen Situationen unseren Bewohner*innen adäquat zu begegnen“, berichtet Sozialdienstleiterin Julia Ulrich.

Eine Bewohnerin fasst die Weihnachtszeit zusammen: „Das war mein schönstes Weihnachten hier im Altenzentrum her im Altenzentrum. Danke an alle Mitwirkenden und ihre Mühe.“