Aktion „Briefe für die Oma“ stößt auch in Groß-Gerau auf große Resonanz

Zu Ostern kamen viele Geschenke und Karten für die Bewohner*innen

Die regelmäßigen Besuche von Angehörigen und Ehrenamtlichen waren bisher ein fester Bestandteil des Alltags der Bewohner*innen. Seit einigen Wochen sind die Einrichtungen der Mission Leben für Besucher*innen zum Schutze der Bewohner*innen strikt geschlossen. Auch die sozialen Angebote sind reduziert worden. Im Haus An der Fasanerie in Groß-Gerau können die Bewohner*innen zumindest über ein extra ausgebautes WLAN-Netz mit deren Lieben skypen. Doch die Isolation ist nur schwer zu verkraften und die Besuche werden sehr vermisst.

Damit die Bewohner*innen nicht komplett isoliert werden, kam die Idee, dass Kinder zu Ostern Briefe oder Postkarten schicken und / oder etwas basteln – unter dem Titel „Briefe für die Oma“.

Dazu ging eine Pressemitteilung auch an das Groß-Gerauer Echo, die veröffentlicht wurde. Der Rücklauf auf die Aktion war unheimlich groß. Viele Kinder, Schüler*innen und so auch die Vorsitzende der hiesigen italienischen Gemeinde hatten den Presseaufruf gelesen und bereits tolle Sachen gebracht. Hinzu kam die katholische Pfarrgemeinde St. Walburga, die den Aufruf ebenfalls gelesen und angefragt hatte, ob sie etwas beisteuern dürfte.

Am Freitag, den 17. April war eine Übergabe weiterer gebastelten Artikel, die Pfarrkinder der katholischen Gemeinde St. Waltburga angefertigt haben. Dorothea Tambour-Antonci, Gemeindereferentin, freute sich sehr, dass die bunte Bilder und Karten Freude ins Altenheim brachten und Hoffnung schenken würden. Stellvertretend für alle Bewohner*innen kam Margaretha Wartha mit Alltagsbegleiterin Birgit Bosch.

„Es ist der unheimlich schön, zu sehen, wie sehr die Welt da draußen an uns soziale Institutionen und damit auch insbesondere an unsere Bewohner/-innen denkt, die sich riesig über die ganzen Geschenke freuen“, so das Fazit von Einrichtungsleiter Thomas Seif. Und Sozialdienstleisterin Nadine Meister berichtet, dass alle Bewohner*innen gerüht waren und viele ein Tränchen verdrückt hätten.

Über die Aktion „Briefe an die Oma" ist ein Artikel im Groß-Gerauer Echo erschienen.

 

 

 

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Einige dieser Cookies sind unerlässlich, während andere uns helfen, Ihre Erfahrungen zu verbessern, indem sie uns einen Einblick in die Nutzung der Website geben. Weitere Informationen über die von uns verwendeten Cookies finden Sie auf unserer Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Statistik Cookies

Drittanbieter Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Einstellungen