Märchenhaftes im Haus Priska in Dieburg

Foto: © MÄRCHENLAND

Mitarbeitende und Ehrenamtliche bildeten sich zu Märchenvorleserinnen weiter  

Märchen haben einen besonderen Zauber – und der hilft auch Menschen mit Demenz. Denn Märchen aktivieren das Langzeitgedächtnis und können die Zufriedenheit steigern. Deshalb ließen sich zehn Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Engagierte von Haus Priska in Dieburg vom Kompetenzzentrum MÄRCHENLAND darin schulen, wie sie Märchen in der Seniorenarbeit und vor allem bei Menschen mit Demenz einsetzen können. 

Für wirkungsvolles Erzählen absolvierten die Teilnehmenden u.a. ein Sprachtraining, Übungen zur Lautbildung und Körpersprache. Zum Auftakt zeigten die „Erzählprofis“ vom MÄRCHENLAND in wunderbaren Kostümen die Kunst des Märchenerzählens bei vier Aufführungen. Inzwischen veranstaltet Haus Priska eigene Märchentage mit den geschulten Mitarbeiterinnen: Nach dem Vorlesen gibt es Beschäftigungsangebote zum Thema.

MÄRCHENLAND stellte dazu u.a. ein Memoryspiel mit Märchenmotiven und Ausmalbildern zur Verfügung. Daneben gibt Hörbücher und Märchenfilme. Sozialdienstleiter Kevin Bell freut sich, dass die ersten Märchentage außerordentlich gut ankamen: „Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern kamen hin und wieder Kinder aus der benachbarten KiTa dazu. Klein und Groß lauschten gemeinsam ganz gebannt.“ Das Projekt „Es war einmal … Märchen und Demenz“ im Haus Priska wurde von der IKK Südwest unterstützt und finanziert.

Die positive Wirkung von Märchen auf Menschen mit Demenz wurde von MÄRCHENLAND im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wissenschaftlich erforscht und belegt. 

Mehr Infos: www.maerchenunddemenz.de

Hier geht es zur Seite der Einrichtung

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