In 30 Jahren um die Welt! Martin-Niemöller-Haus feiert 30-jähriges Jubiläum

Adil Oyan, Kreisbeigeordnete des Kreises Groß-Gerau; Oberbürgermeister Patrick Burghardt; Jennifer Schnitzler, Pflegedienstleitung und stellvertretende Einrichtungsleiterin; Mission-Leben-Geschäftsführerin Elke Weyand und Bürgermeister Murat Karakaya (von l. n. r.)

Bei bestem Spätsommerwetter feierte das Martin-Niemöller-Haus in Rüsselsheim am 30. August sein 30-jähriges Bestehen – gemeinsam mit den Bewohnern, Mitarbeitenden und Gästen aus der lokalen Politik (s. Foto oben). Das Fest stand unter dem Motto „In 30 Jahren um die Welt“. In der Einrichtung arbeiten Menschen aus 24 Nationen, die landestypische Spezialitäten präsentierten.

„So ein Altenheim wäre heute undenkbar“

Mission-Leben-Geschäftsführerin Elke Weyand erinnerte in ihrer Festrede an die Anfänge der Einrichtung 1995, bei deren Entstehung die Stadt Rüsselsheim und die Trägerin eng zusammenarbeiteten. Architektur und Ausstattung wurden von Beginn an auf die Bedürfnisse hoch pflegebedürftiger Menschen ausgerichtet – damals keineswegs selbstverständlich.

Das Martin-Niemöller-Haus hat einen großzügigen Garten und ein lichtdurchflutetes Treppenhaus mit vielen Nischen und Aufenthaltsbereichen. „So ein Haus wäre heute undenkbar. Wer heute ein Altenheim plant, muss jeden Quadratmeter mehrfach nutzen“, erklärte Weyand. Dankbar zeigte sie sich auch gegenüber dem Evangelischen Dekanat Groß-Gerau, das mit Pfarrerin Eva-Maria Bernhard eine eigene Seelsorgerin bereitstellt. Sie eröffnete den Festtag mit einer Andacht.

„Ein großartiges Team“

Jennifer Schnitzler, Pflegedienstleitung und stellvertretende Einrichtungsleiterin, eröffnete die Feier offiziell und dankte den großzügigen Spendern. Sie lobte das Engagement des gesamten Teams: „Ihr sorgt täglich dafür, dass sich alle sicher und wohlfühlen. Das ist großartig. Danke an alle, die dieses Fest mit so viel Liebe und in internationaler Zusammenarbeit vorbereitet haben.“

„Dieser Generation muss gedankt werden“

Oberbürgermeister Patrick Burghardt würdigte die ältere Generation: „Wir leben heute in einem Land, in dem es uns so gut geht wie nie zuvor. Das verdanken wir der Generation, die heute hier im Martin-Niemöller-Haus lebt. Ihnen gilt unser Respekt, und deshalb müssen wir kommunalpolitisch alles daransetzen, ihnen eine gute Umgebung und ein schönes Zuhause zu bieten.“

Über 100 Spezialitäten aus aller Welt

Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden über 100 Spezialitäten aus 24 Ländern angeboten. Das hauseigene Catering DSE war mit einem Stand vertreten.

Die Tanzgruppe der griechischen Gemeinde erfreute das Publikum mit Tänzen aus ihrer Heimat, die Cheerleader „Crusaders“ sorgten für Stimmung und W. Schmitt ließ Schlager von damals wieder aufleben. Für zahlreiche Lacher sorgte Zauberer Marcus Velten.

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